BARNEHAGE

Von der guten Infrastruktur um unseren Wohnblock am Wasser herum hat heute als erster Mats profitiert – und damit natürlich auch seine Eltern und die Oma. Zu viert haben wir uns heute auf den langen Marsch zum Kindergarten gemacht. Für die hundert Meter haben wir denn auch fast 10 Minuten gebraucht. – Auf dem Hinweg, als das Wetter noch passabel war. Der Kindergarten hat mehrere Vorteile: zum Beispiel liegt er in Norwegen, wo die Leute ja kinderlieb, locker und entspannt sein sollen. Zumindest auf alle anwesenden Erwachsenen traf dieses Klischeebild zu. Des Weiteren ist die Leitung in männlichen Händen, und das ist nach meinem Klischee schon mal etwas Gutes. Und die Kinder lieben Kato. Und Mats mag den Kindergarten mit dem großen Spielplatz und die Räume seiner Blauwal-Gruppe. Morgen will er wieder hin. Hoffentlich ist das Wetter dann besser als heute auf dem Rückweg. Da fegte ein kühler Wind zwischen den 6-stöckigen Häusern unseres Blocks. Mats hat gejammert, ich muss nun meine Mütze suchen, und wir haben mehr als 10 Minuten bis in unsere Wohnung gebraucht. Viel Hoffnung habe ich aber nicht. In der Innenstadt mußten wir schon Wäscheklammern besorgen, damit die Wäsche auf dem Balkon bleibt. Es regnet, alles ist grau, und hinter der Brücke sind weder die Berge noch das Hurtigrutenschiff im Hafen zu erkennen. Es wird Herbst. Oder vielleicht auch schon Winter. Mehr Dunkelheit wird es sicher geben.

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