flugmeilenweit voraus

Norwegen ist ja ein modernes Land. Termine bei der Einwanderungsbehörde kann man im Internet reservieren. Auf Geschwindigkeitsblitzautomaten wird freundlicherweise vorher hingewiesen (unser Navi hat immer erst nach den Blitzern Alarm geschlagen), und Scandinavian Air Systems schickt den Kunden eine e-mail, damit diese ihre Bordkarten schon am Tag vorher ausdrucken können. Mit chaotischen Neuniederlassern haben sie aber nicht gerechnet: Anja hat lange gebraucht, um die Bordkarten für Heike auszudrucken, die heute ihren letzten Tag in Tromsö hatte. Sehr lange. Und immer nur für den Reiseabschnitt Stockholm – Hamburg. Tromsö sollte sie wohl nicht verlassen. Und erst recht nicht Richtung Schweden. Es ging einfach nicht und hat sehr lange gedauert, bis wir gemerkt haben, dass Oma schon heute hätte fliegen sollen. Pech gehabt. Unser Fehler. Also alles zusammengerafft und zum Flughafen gefahren. Das via Internet gebuchte Sonderangebot liess sich natürlich nicht umtauschen, soviele smartphones wir den SAS-Mitarbeiterinnen auch vor die Nase hielten. Die modernen Norweger hätten ja aus Mitleid mit uns rückständigen Mitteleuropäern dem 2jährigen Mats ein smartphone mit tromsöer Kindergartenapp übereichen können. Haben sie aber nicht. Das Ende vom Lied war: neuen Flug buchen. Im Internet natürlich. Immerhin hebt ihr Flieger nun erst Sonntag ab und Heike bleibt uns noch ein paar Tage erhalten.

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