Ich bring dann mal was runter.

Heute mußte ich am späten Vormittag kurz in den Kindergarten, um Mats ein wichtiges Utensil zu bringen, dass er für seinen Mittagsschlaf braucht. Bei der Gelegenheit habe ich gleich den Müll vom 5. Stock mit runtergenommen und vors Haus getragen. Natürlich ist der Müll vorsortiert. Sogar noch ein bißchen stärker als in Deutschland. Grüne Plastiktüten sind für Kompost, blaue für Plastik und Verpackung, rote für normales Papier, orange für leichten Karton und Tetrapacks. Weiße schliesslich für Restmüll. . Kurz vor dem Hauseingang kommen 3 schwarze Rohre aus dem Boden, deren Ende um 90 ° gebogen ist. Für eins davon hat jeder Hausbewohner einen Schlüssel. Und in dieses Rohr kommen die Mülltüten. Wahrscheinlich endet diese Rohrpost in der Tiefgarage, im Geräteschuppen des Hausmeisters, aber genau weiß das niemand. Ich steige also mit 3 bis 4 Mülltüten an den Fingern der rechten Hand in den Fahrstuhl und fahre ins Erdgeschoß. Bei der Haustür muß ich mit der schon beschäftigten rechten Hand einen Knauf umdrehen und gleichzeitig die Tür aufdrücken. Ähnlich beim Müllrohr. Hier gilt es, die Klappe aufzuhalten, während ich die Beutel reinwerfe. Einen extra Beutel für „leichten Karton“ – das mag merkwürdig klingen. Für mich ist es Training.

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