Strohwitwer

Heute morgen um 5.30 habe ich Mats zu mir ins Bett geholt. Er hätte auch zu den Großeltern gehen können, aber er wollte lieber zu mir. Vielleicht riecht das Bett noch ein Bisschen nach Anja. Dann hat er zwar nicht mehr geschlafen, war aber bei gleichmäßigem Atmen ganz ruhig. Erst um 6.45 kam das obligatorische „ich will was essen!“ Warum ich dies schreibe? Das Meiste von den Vorteilen, die wir uns vom Umzug nach Tromsö erhofft haben, ist bereis eingetreten: Anja wird in der Arbeit gefordert, Mats ist den ganzen Tag über im Kindergarten, und es gilt nicht mehr, noch zusätzlich ständig an Haus und Garten zu werkeln. Nur dass für arbeitsmäßige Zusatztermine immer gleich die Großeltern einfliegen müssen, um auszugleichen, was ich als Vater halt nicht kann; das muß noch besser werden. Etwas wie ein Babysitter vor Ort wäre schon mal ein Anfang. Und ich werde auch immer besser werden, obwohl die Praxistermine noch gar nicht begonnen haben. Obwohl mir das Glatteis auch heute wieder zu schaffen gemacht hat, merke ich doch, wie das Treppensteigen immer besser wird. Ohne Handlauf, in alternierender Schrittfolge. Aufwärts.

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