keine Zeit

Gestern hab ich´s  zum ersten Mal seit unserer Ankunft in Tromsö wahrgemacht und keinen neuen Beitrag für den Blog geschrieben. Das lag natürlich im Wesentlichen an unserem Nachwuchs. Der war nachmittags, nachdem wir ihn aus dem Kindergarten abgeholt hatten, sehr hungrig und tat auch lautstark kund, dass er mit dem Abendessen seiner Eltern nichts zu tun haben wolle, so dass seine Nachmittagsstärkung gleich ins Abendessen überging. Dadurch waren wir den Rest des Tages ausschliesslich mit ihm beschäftigt, wodurch er so müde wurde, dass wir ihn schon um 19 Uhr ins Bett gesteckt haben. Dort ist er zwar gleich eingeschlafen, aber sofort wieder aufgewacht und aufgestanden, sobald ich zu singen aufhörte. Da ich am Abend ja auch noch das 2. Treppenhaustraining mit meinem Fußheber-Elektrostimulationsgerät machen muss, haben wir das dann noch mit Müllrunterbringen verbunden. Und nach 4 dem Heruntersteigen von 4 Treppen war Mats dann so müde, dass er nicht wieder aufwachte und in der Nacht ziemlich gut geschlafen hat.
Im Allgemeinen ist die Situation für den Kleinen immer noch schwierig. – Im Kindergarten, in dem er die Sprache nicht versteht. Und obwohl er beim Abholen immer sagt, dass es gut war, und Kato auch bestätigt, dass es immer besser wird,spielt er uns jeden Morgen, wenn klar wird, dass er wieder in die Bauwalgruppe muß, sehr lautstark eine vorgezogene Trotzphase vor, bis die Eltern sich genseitig ihre Dünnhäutigkeit zeigen und das Ganze noch verstärken. Was also tun? Aushalten. Weitermachen. Was bleibt uns auch Anderes übrig? Ein zweites „zurück nach Ekel“ geht nicht mehr.

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