Namaste

Alles, was der Kindergarten beim Familienfest heute übers Essen oder den Verkauf der Kunstwerke der Kleinen eingenommen hat, soll Kinderprojekten in Nepal zugute kommen. „Namaste!“ wurde nicht nur über die Haus CD-Anlage gespielt, einige Kinder (genau zwei) schienen auch aus dem entsprechenden Kulturkreis zu kommen, jedenfalls grüßten sie unentwegt. Der migrationshintergründige Einzugsbereich unseres Kindergartens ist sehr groß, und entsprechend vielfältig und lecker war das Buffet: Falafel, diverse Sorten mit Gemüse gefüllter Teigtaschen und Gewürzkuchen. Fisch gab es kaum, wie auch die meisten Eltern kaum norwegisch sprachen. Wir passten also gut dazu. Entsprechend holprig waren auch die Gespräche mit den anderen Eltern. Eigentlich hat es nur mit den Eltern von Lüdwig ein richtiges Gespräch gegeben. Von diesem Kollegen erzählt Mats auch öfter zuhause. Ob für ihn auch etwas von Anjas Schokoladenkuchen übrig geblieben ist, habe ich nicht mitbekommen. Bevor die Bäckerin überhaupt aus ihrem Polarforschungsinstitut zurück- und dazugekommen war, hatte Mats  schon 2 Drittel davon ganz alleine aufgegessen. Mats machte wohl die älteren Rechte geltend. Schliesslich hatte er gestern schon von Schüssel und Rührgerätschaften den Teig abgeleckt. Seine Lieblingserzieherin hat bestätigt, dass es langsam immer besser wird mit Mats in dieser fremdsprachigen Welt. Wir gehen auch fest davon aus. dass er bald übersetzen wird, wenn wir Eltern, die wir heute schon flüchtig kennengelernt haben, auf dem Spielplatz wiedertreffen.

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