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Mein Tag war gänzlich unspektakulär, also vom Üben mit meinen Elektrostimulationsgeräten und der Betrachtung des Schiffsverkehrs auf dem Fjord geprägt. Das heißt er war ruhig, wenn man mal von der Baustelle absieht, die vom Wohnzimmer aus sichtbar ist und uns Stoff für Geschichten liefert, die wir Mats wieder und wieder erzählen müssen. Die große Konstante in diesem angenehm beschaulichen Leben ist die Hurtigruten. Um 14.30 tutet das Schiff, bevor es im Hafen anlegt, Das ist im Moment so ziemlich die letzte Aktion bei vollem Tageslicht. Um 18.45 fährt das Postschiff dann direkt am unserem Balkon vorbei. Dazwischen versuche ich etwas mentales Training und bereite mich darauf vor, Mats vom Kindergarten abzuholen. Eine wirklich spannende und landesspezifische Erfahrung hat heute Anja gemacht: Sie war bei dem ihr zugewiesenen Arzt und liess sich (erstmals hier) ihr Dauermedikament verschreiben. Und das funktionierte so: Der Arzt hat Anjas Medikament unter Angabe ihrer Födselsnummer (Geburtsnummer, die Nichtnatives bei der Einreise bekommen) ins norwegische Apothekensystem eingegeben. Sie kann nun unter Angabe ihrer Nummer ein Jahr lang in jeder Apotheke des Landes (und zumindest in Trömsö gibt´s davon ähnlich viele wie in Deutschland) ihre Tabletten abholen. Ziemlich praktisch für den gläsernen Patienten.

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