Tage im Mai

Rchtig dunkel wird es ja schon lange nicht mehr. Das hat den Vorteil, dass man abends mehr machen kann, weil man nicht so müde ist und den Nachteil, dass man morgens nur schwer hochommt, weil man müde ist. Wobei unser kleiner organischer Wecker trotz einer gewissen Rest- und Ritzenhelligkeit in seinem Zimmer eigentlich ganz gut schläft. Und meistens auch bis 4 Uhr. Das wäre aber die Zeit, zu der die Eltern ohnehin aufwachen würden, weil dann die Möwen ein infernalisches Geschrei anstimmen (warum auch immer. Dabei müßte es hier vor verhaltensforschenden Ornithologen nur so wimmeln, dass ich sie ständig umrenne. – ist aber nicht so, obwohl hier deutlich mehr Vögel als Kühe wohnen), dass auch schon wir Frischluftfanatiker überlegen, das Schlafzimmerfenster nachts zuzumachen. Wie ich auf gelegentlichen abendlichen Spaziergängen feststelle, riecht es auch hier schon nach Frühling. Dafür ist es jetzt gegen 22 Uhr schon oder noch so warm, dass ich ohne Mütze und Handschuhe spazierengehen kann. War jedenfalls gestern so. Anja führt lieber ihr Rennrad spazieren. Und Mats hat zur Zeit so wenig Probleme damit, dass Anja abends öfter mal das Haus verläßt, dass er schon von sich aus fragt, ob sie heute abend wieder weg müsse. Falls ja, reicht auch ein einfaches „Hadde“ aus der Tür beim Gehen, und Mats erwidert es nur. Schon ziemlich cool, der Kleine. Zuweilen ist es ganz entspannt bei uns in Nordnorwegen, wo die Temperaturen auch schon fast jeden zweiten Tag zweistellige Werte erreichen.

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