freie Zeit

Tromsö ist international. Arbeiter, Passanten und Busfahrer sprechen ganz selbstverständlich englisch, wie ich heute feststellen konnte, als ich auf dem Weg zu einer Einwanderungsangelegenheit war und von einem Bauarbeiter aufgeklärt wurde, dass das entspr. Office im Februar umgezogen sei. Wegbeschreibung zum neuen Standort gab´s auch, die von diversen Passanten korrigiert wurde und bei einem Busfahrer endete, der mich genau dort absetzte, wohin ich wollte. Im Einwanderungsbüro sah es auch so aus , als warteten die Insassen eines mittelgroßen vor Lampedusa am vorm Sinken bewahrten Bootes auf ihre Anerkennung als Bewohner Norwegens. Ich kenne einen solchen der ist drei und zeltet heute mit seiner Mutter in der Wildnis von Kwalöya. Warum ich nicht dabei bin, hat Mats heute am Telefon seiner Großmutter erklärt: „ Mein Papa kommt doch aus dem Zelt nicht mehr raus.“ Das hat auch seine Vorteile: einen ruhigen Abend und morgen früh ausschlafen.

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