Abschiedshitze

Ganz alleine sitze ich heute mit auf dem sonnendurchfluteten Balkon beim Abendessen und versuche zu erkennen, welche Hutigruten da an mir vorbeizieht. Nach dem normalen Rhythmus der Postschifflinie müßte es ja die „Trollfjord“sein, auf deren Dach wir vor 10 Tagen noch im heißen Whirlpool saßen. Ich kann ja den Namen der Schiffe ohnehin fst nie erkennen und im Gegenlicht dieses Spätsommerabends schon gar nicht, Aber wieso sitze ich hier alleine? Ich koche gerne etwas mehr, weil Anja froh ist, wenn sie Übriggebliebenes als Mittagessen mit in die Arbeit nehmen kann. Als ich gestern dieses üppige Nudelessen kreierte wußte ich zwar, dass Anja heute nicht bei der Arbeit ist, sondern mit Mats bei einer Art Fete von Kolleginnen, aber ich wußte noch nicht, dass diese Nachmittagsveranstaltung auch das Abendessen beinhalten würde. Hätte ich das gewußt, hätte ich meinem üblicherweise auf körperliche Verbesserungen abzielenden  Trainingsprogramm  eine kognitive Einheit „Mengenabschätzung“ hinzufügen können. Da ich das nicht habe, konnte ich auch ganz alleine von dem plötzlich zur Verfügung stehenden Abendessen profitieren. Nach dem Hochladen dieses Beitrags kommt dann der Nachtisch in Form eines guten Buches auf dem noch zu warmen und zu sonnigen Balkons. Und für alle, die in Deutschland unter 30 Grad und mehr zu leiden haben: Hier hatten wir um 17 Uhr offizielle 17 Grad Celsius. Aber in einer Woche schon wird sich Anja auf Spitzbergen etwas abkühlen können.

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