Lärm

es fing schon in der Nacht an: der starke Wind blies die ganze Luft außen vor unserem offenen Fenster weg, was zu einem Unterdruck innen führte, der das Rollo gegen die Scheibe saugte, was ab 4uhr30 zu Quietschgeräuschen führte, die das Weiterschlafen unmöglich machten. Tagsüber wurde aus dem starken Wind schon ein richtiger Sturm aus südlichen Richtungen. Gut, das Mats nicht dabei war, als ich zur Therapie ging. Denn der Wind blies mich einfach so über die Strasse, ohne dass an vorbildhaftes Schauen nach links und rechts zu denken gewesen wäre. Heil und trocken zuhause angekommen, hatte Mats den Rest des Tages beim Blick aus dem Wohnzimmer das Gefühl, dass wir auf einem Schiff wohnen würden. Zum Glück nicht, kann ich da heute nur sagen. Und fahren würde ich auch mit keinem wollen. Anja mußte später noch mit dem Fahrrad über die Brücke. Das war zwar anstrengend, aber zum Glück hat es sie nicht geschmissen, wie letztes Jahr einmal. Als wir vor einer Woche wiederkamen, war es kalt(für jemanden, der aus Deutschland kam) und roch nach Winter. Geschneit hat es zwar bisher noch nicht, aber die Zeit, in der ich Mütze und Handschuhe noch in der Jacke lassen kann, wird sicher nur noch kurz sein. Mit Altweibersommer rechnet hier ja ohnehin niemand, aber noch ein bißchen Herbst, wäre ja schon was. Schlimm genug, das wir heute nacht wohl bei geschlossenem Fenster werden schlafen müssen. Solange wir morgen nicht als erstes Oropax besorgen wollen, geht’s ja noch. Und richtiger Sturm ist das ohnehin noch lange nicht.

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