Müsse

Der kurze Herbst ist vorbei. Die Berge sind schneebedeckt, und wer hat zieht Nagelreifen auf. Auch ich mußte heute heute erstmals meine Mütze aufsetzen, als ich zur Bushaltestelle ging, die der Michel aus Mats derzeitigem Lieblingsbuch ja „Müsse“ nennt. Für Mats ist wie gestern auch schon heute der Kindergarten ausgefallen, weil die Erzieherinnen Planungstage haben. Anja ist mit ihm und Kolleginnen, die auch meinten bei so einem langen Wochenende fällt einem ja die Decke auf den Kopf wenn frau mit den Kindern zuhause bleibt, zum Campen gefahren. Hinter die Berge, wo sogar die Sonne scheinen soll. Nach Finnland. So habe ich mal wieder ein freies Wochen im trüben Tromsö und kann solche schönen Sachen machen, wie Steuerpapiere ordnen. Mit meiner Mütze auf dem Kopf bei immerhin noch 4 Grad plus am Mittag war ich übrigens nicht alleine. Die anderen Bemützten waren allerdings keine plötzlich verweichlichten Norwegerinnen, sondern durch die Bank Leute, die von sehr viel weiter südlich kamen. Noch weiter südlich als Bulgarien, wohin Sten, mein Physiotherapeut, in diesem nordnorwegischen Jahrhundertsommer mit Temperaturen über 20 Grad gefahren ist, um Sonne zu tanken. „schön warm“ sei es gewesen, erklärte er auf Nachfrage nur. Mütze hat er da wahrscheinlich keine gebraucht, so wie Mats an diesem Wochenende in Finnland. Ich bin gespannt, was die Beiden erzählen werden.

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