Troms Fyllketraffik

Letzte Woche hielt im öffentlichen Nahverkehr die technische Moderne Einzug: die Haltestellen wurden plötzlich angesagt und angezeigt, Sehr nützlich für einen Neuzugezogenen. So etwas hätte ich mir letztes Jahr gewünscht, zumal in der polaren Nacht. Aber diese Neuerung ist diese Woche auch schon wieder vorbei, und darum mußte ich heute mit dem Busfahrer Kontakt aufnehmen, um mir den Bus-stop in einer neuen Gegend auf dem ersten Weg zur Akupunktur persönlich ansagen zu lassen. Der Busfahrer schickte mich sofort in einen anderen Bus, und dessen Fahrer tat das Gleiche. An der Haltestelle sah dann alles ganz anders aus als im Internet. Mit telefonischer Hilfe des Therapeuten und physischer Hilfe einer Passantin durch tiefen Neuschnee konnte ich mich schliesslich ins richtige Haus lotsen lassen.
Nach der Erstbesprechung zeigte mir der Therapeut dann die Haltestelle der von ihm genannten und zuerst vergeblich versuchten Buslinie. Quasi direkt vor dem Haus. Nun, wenn im nächsten Jahr das Nadeln richtig beginnt, weiß ich wenigstens, wie ich dahinkomme. Und auf dem Rückweg weiß ich auch, dass es nicht reicht, einfach nur vor der Haltestelle zu stehen. Man muß es wohl machen, wie die Leute in der Innenstadt und dem Busfahrer deutlich winken. Sonst fährt er nämlich vorbei. Wie an mir heute auf dem Rückweg. Zum Glück kam nach nur 20 Minuten Warten im Schneegestöber schon der nächste. Winken. Rein. Karte ans Lesegerät halten. Setzen. Dann lief alles von allein. Und klappte auch ohne die Haltestellenansage „Tomasjordnes“, die ich letzte Woche einmal hören durfte.

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