weiterhin schwierig

Am Dienstag sah es erstmal ganz gut aus, als ich von der Therapie kam. Mindestens 5 cm Neuschnee machten das Gehen leicht.

Als ich vor unserem Haus um die Ecke bog, sah ich das Postauto vor der Eingangstür.Ein Anblick, der mich normalerweise froh stimmt, denn es könnte ja Post für mich gekommen sein. Der rote Lieferwagen kam schon rückwärts auf mich zugefahren, und ich ging zur Seite, um Platz zu machen. Dabei rutschte ich aus und stürzte heftig. Ich war auf des Wagens Reifenspuren getreten, die das Eis unter dem Neuschnee freigelegt hatten. Zum Glück konnte mir der Postbote wieder aufhelfen. Allen Symptomen nach zu urteilen, habe ich diesmal eine Gehirnerschütterung abbekommen. Aber da ich gestern und heute weitgehend im Liegen verbracht habe, bin ich jetzt wieder fit. Außerdem gibt es bei mir ja eh nur noch die Hälfte zu erschüttern.

Ich konnte heute auch wieder sehen, wie die Berge von der Sonne angestrahlt wurden. Seitdem ich das letzte Woche zum ersten Mal erleben durfte, war der Himmel so verhangen, dass da nichts mehr durchscheinen konnte.Von manchen Festern der Stadtinsel wurde die Sonne am Mittag so reflektiert, dass ich sie schon beinahe direkt sehen konnte. Das kan jetzt aber ohnehin nicht mehr lange dauern. Ich hoffe, ich kann das dann mit Anja ein klein wenig feiern, wenn hier zum ersten Mal unser Zentralgestirn über dem Wasser schwebt.

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