… denn es ist Sommer…

Gestern kam ich an einigen Eiswülsten am Strassenrand und den Resten einst beeindruckend großer Schneehaufen vorbei. Das erinnerte mich daran, dass in Nordnorwegen um diese Jahreszeit normalerweise noch Winter ist. Auf der anderen Seite kann man auch von gefühltem Hochsommer sprechen, dem wir gestern dadurch Ausdruck verliehen haben, indem wir zum ersten Mal 2016 auf dem Balkon zu Abend gegessen haben.Das Problem dabei: Der Tisch draußen ist rund. Wir waren 4 Personen und konnten nicht alle mit dem Rücken zur Sonne sitzen. Und in die Sonne zu schauen ist selbst mit Sonnenbrille unangenehm. Aber Mar, die zu Besuch war, eine sehr angenehme Spanierin, in die Mats total verschossen ist, der machte das nichts aus. Sagte sie zumindest. Ich habe dieses Problem, wenn ich zwischen 13 und 19 Uhr schreiben will. Mein Schreibtisch steht vor einem Südfenster, und das Rollo ist ziemlich transparent. Wenn ich mich dennoch an die Tastatur wage, kann ich nur zwischen Blindheit und Sonnenstich wählen. Sonderbar ist mir in jedem Fall zumute. Ansonsten: Um 4 Uhr morgens fangen die Singmöwen mit ihrem Gekreische an, um 5 (Sommerzeit) ist es hell und gegen 22.30 wieder dunkel. Über Mangel an Licht können wir uns nicht beschweren. Dabei ist das Ende der polaren Nacht, gerade gute 2 Monate her. Bis die Sonne im Juni gar nicht mehr untergeht, müssen wir noch für eine bessere Verdunklung unseres an zwei Seiten verglasten Wohnzimmers sorgen. An Film- und Fernsehen über Projektor ist schon jetzt nicht mehr zu denken.

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