feuer

lAlles wie immer. Außer das Mats nur an drei Abenden Einschlafprobleme hatte. Normalerweise dauert das nach längeren Auslandsaufenthalten länger. Zu seiner Routine gehören auch die Wochenendausflüge mit Anja. Highlight des vergangenen war neben der Begegnung mit anderen Kindern der offene Tag der Feuerwehr von Tromsö. Sogar einen verrauchten Gang zum Durchkriechen gab es. Wie bei Anja damals beim Brandschutzlehrgang als Teil der Vorbereitung auf ihre Zeit auf der Antarktisstation. Gut, dass ich auch dabei war!

Heute lärmten hier im ganzen Haus am anderen Ende der Welt eine halbe Stunde lang alle Feuermelder. Ich ging sogar vor die Haustür, falls es eine echte Gefahrenwarnung sein sollte. Als das Ganze an der Grenze zur akustischen Erschöpfung endlich vorbei war, hiess es natürlich „Fehlalarm“ Und der Hausmeister war hnicht im Haus. Wenn Martin wiederkommt, kann er sich auch um den Türcode kümmern, der schon seit unserer Rückkehr nicht geht. Und Öffnen mit Schlüssel ist bei der schweren Tür ganz schön anstrengend.

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back in town

Ein besonders unangenehmer Zeitgenosse kann ich gar nicht sein, wenn so wunderbare Leute freiwillig meine Freunde sind. Auf der gerade zu Ende gegangenen Reise ins ferne Mitteleuropa gilt das insbesondere für die Bewohner der Staffergasse 2 in Wiens vierzehnten Bezirk. Vielen Dank für 2 Wochen Obdach, Logis und Zuwendung an Clara, Danica und Wolferl. Bei Carsten in Owschlag war ich nicht so lange, aber es war auch sehr angenehm. Schliesslich sind wir schon seit 31 Jahren Freunde und da ist jeder Besuch sowieso zu kurz.(Danke für 3 Nächte eigenes Zimmer!)Meine Freunde von der Autorengruppe „Rote Heringe“ (ein terminus technicus von Krimischreibern) habe ich nur für ein Wochenende in Berlin getroffen, aber das war sehr angenehm und so inspirierend, das ich kaum mehr aufhören kann zu schreiben, wenn ich am Abend, nachdem ich Mats ins Bett gebracht habe, damit anfange. Dank an alle Kollegen und besonders an Huby, der uns seine Wohnung als Schreiberlounge zur Verfügung stellte und uns zum Essen einlud. Und an Rolf für den gravierten Kugelschreiber, den ich auf der Rückreise leider habe irgendwo liegen lassen („ich hoffe, dass Du noch einen/ein paar übrig hast.“)

Nun bin ich wieder zurück in diesem Dorf mit Universität und Flughafen(Das Nadelöhr Oslo konnten wir diesmal schnell und problemlos passieren)im ganz hohen Norden und durfte bei den ersten Therapien heute feststellen, dass ich in 4 Wochen ohne Physio weder abgebaut noch etwas verlernt habe. Dank auch an Dich, Sten!