der Therapiebär

Während Anja und Mats gestern schon der tromsöer Alltag in Form von Arbeit und Kindergarten wiederhatte und ich noch in Ruhe Schreibtischarbeit erledigen konnte, kehrte heute auch meine Routine zurück. Physiotherapie. Großartig war schon der Weg dahin: Zur Bushaltestelle nur noch 6 Minuten, und auch in der Stadt war ganz normales Gehen möglich. Kein Fitzel Eis mehr.

Dann merkte ich, was ich an Sten habe. Die Physiotherapeutinnen in der Murnauer Klinik waren auch gut, aber dort fing ich in Situationen der Disballance schon mal innerlich zu schwanken an. Bei Sten passiert das nicht. Da mache ich auf der Liege und am Boden die merkwürdigsten Verrenkungen und fühle mich nie unsicher, weil ich mich darauf verlassen kann, dass er jeden Sturz von mir abfangen würde, und sei es nur wenige Zentimeter über dem Boden. „sometimes it´s good to have some power“ Und glücklicherweise kommt das nun wieder mir zugute.

Advertisements

vom winter verfolgt.

Wir sind zurück aus Mitteleuropa. Genauer: Anja, Mats und ich sind zurück. – 3 Viertel unseres Gepäcks noch nicht. War aber sehr schön. Für die wundere Aufnahme von Mats und mir in der ersten Woche möchte ich meinen Wiener Freunden Danica und Wolfgang danken. In der zweiten Woche in Oberbayern wurden wir eines Besseren belehrt, weil wir dachten, wir würden dem nordnorwegischen Winter entfliehen. Aber in Garmisch-Partenkirchen empfing uns frischer Schnee. Meine Therapie in Murnau war wieder sehr angenehm. Nicht nur der guten Therapeuten wegen, vor allem menschlich. Mit „Du gehörst ja auch schon zum Inventar.“ wurde ich empfangen und hatte bald selbst das Gefühl, dass die BG-Klinik mein zweites zuhause ist. Auch wenn ich sie an den Wochenenden gerne verlassen habe, um bei meinen Schwiegerelter zu sein, bei denen auch Mats eine gute Zeit hatte. Anjas Konferenzen waren arbeitsmäßig kurzfristig wichtig und interessant. Ob da mittelfristig etwas für uns alle herauskommt, müssen wir abwarten. Mehr folgt. Wir sind ja erst gestern angekommen.